Leben Veganer gefährlich oder sind sie die Gesünderen?

Vegan Wenn es um die vegane Lebensweise geht, so bezieht sich die meiste Kritik zu diesem Thema auf die unausgewogene Ernährung und Mangelerscheinungen bei bestimmten Vitaminen. Man kann die Argumente keiner Seite unter einen Kamm scheren und möchten wir dies genauer unter die Lupe nehmen.

Vorweg muss gesagt werden, dass es kaum relevante Studien dazu gibt, ob die vegane Lebensweise anderen Ernährungsrichtungen überlegen ist. Solche Studien lassen sich nur schwer finanzieren und sind daher nicht häufig anzutreffen. Studien zu Mangelerscheinungen bei Veganer gibt es jedoch sehr wohl und vielen Veganer ist es bewusst, dass sie auf bestimmte Lebensmittel ihr Augenmerk ganz besonders richten müssen.

Entscheidet man sich für die vegane Ernährungsweise, so sollte man darauf achten, dass man genügend Sesam und Nüsse, wie Mandeln und andere zu sich nimmt, da diese das Calcium, das ansonsten aus dem Fleisch kommt, liefern. Spinat liefert das notwendige Eisen, CashewnüsseSonnenblumenkerne und Meeresalgen versorgen den Körper mit Iod. Damit wären fast alle Stoffe abgedeckt, die man normalerweise aus dem Fleisch bezieht und es fehlt nur noch das Vitamin D und B12. Ihr Mangel ist gerade für Kinder sehr gefährlich, kann jedoch durch Nahrungsergänzungsmittel oft hinreichend gedeckt werden. Es ist wichtig, seine Blutwerte von einem Arzt kontrollieren zu lassen, um eventuelle Mängel festzustellen und wenn man diese Vorsicht walten lässt, dann ist man als Veganer prinzipiell auf der Gewinnerseite.

Für gewöhnlich nehmen Veganer weniger Eiweiß zu sich und müssen sogar darauf achten, dass sie genug davon aufnehmen. Einige Studien verbinden allerdings eine übersteigerte Eiweißzufuhr mit kürzeren Lebensspannen und schnellerem Eintreten von Alterskrankheiten. Daher ist es Veganern eher möglich, die „goldene Mitte“ zu finden, bei der sie weder zu viel, noch zu wenig Eiweiß aufnehmen. Den größten Gewinn ziehen die Veganer aus ihrer Fettaufnahme. Zahlreiche Studien belegen, dass tierische, gesättigte Fette über lange Zeiträume das Herz-Kreislaufsystem schädigen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vor allem Omega-3 und Omega-6 bewirken das genaue Gegenteil – sie halten den Körper länger und besser auf Trab. Um seinen Bedarf an solchen Fetten zu decken sollten sich Veganer nicht scheuen immer wieder zu Raps-, Oliven- und Leinöl zu greifen. Diese Öle schmecken nicht nur gut, sondern geben dem Körper genau das, was er braucht!

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